In Fortsetzung des vorherigen Posts über diesen Fall, der noch nicht abgeschlossen ist, konzentriere ich mich im vorliegenden Text auf die Neuigkeiten bezüglich des Disziplinar- und Strafverfahrens gegen den Bielefelder Professor, dem mehrfache Vergewaltigung und sexuelle Nötigung einer Doktorandin vorgeworfen wird.
Mittwoch, 30. März 2011
Samstag, 26. März 2011
Ein Jahr des Disziplinarverfahrens
Mein Hamburger Kalender vor einem Jahr
Heute vor einem Jahr hat das Disziplinarverfahren gegen meinen Doktorvater angefangen. Es freut mich nicht, an dieses Datum zu denken. Die Erinnerung an dieses Jahr, das vorbeigegangen ist, weckt unangenehme Gefühle in mir. Der 26. März 2010 war ein Freitag und diese Woche eine der schlechtesten, die ich in Hamburg erlebt habe.
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Eigene Erfahrung
Freitag, 25. März 2011
Zehn Mythen über sexuelle Belästigung und Gewalt an Hochschulen
Nicht alles ist schwarz oder weiß bezüglich sexueller Gewalt an Hochschulen
Die Fälle sexueller Gewalt an Hochschulen werfen viele Fragen auf, insbesondere inwieweit eine Studentin wirklich Opfer eines Universitätsprofessors sein kann und wie weit sie für ihr Problem Verantwortung trägt. Einige der nachfolgend erwähnten Mythen überlappen sich mit den sogenannten Vergewaltigungsmythen, wobei sie hier aber ausschließlich auf die Hochschulsituation angewandt werden.
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Meinung
Montag, 14. März 2011
Brief an die Leitung der Universität Hamburg
Am 15. November 2010 sendete ich per E-Mail einen Brief an die Leitung der Universität Hamburg bezüglich der Verfahren gegen meinen Doktorvater. Der Brief ging an den Präsidenten, die Universitätskanzlerin, die Leiterin der Abteilung Recht, Personal und Organisation, den Leiter des Rechtsreferats und die Gleichstellungsbeauftragte. Ich habe nie eine Antwort erhalten. Hier veröffentliche ich den Brief.
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Briefe
Samstag, 12. März 2011
Strafverfahren: Bielefeld (seit 2009) – Teil 1
Der Fall wurde 2009 öffentlich bekannt. Das entsprechende Strafverfahren läuft immer noch. Aufgrund der großen Aufmerksamkeit in der Presse und den Kontroversen, welche die Uni Bielefeld immer noch erschüttern, werde ich diesem Fall mehr als einen Post widmen. Hier präsentiere ich einen Überblick über die Ereignisse im Jahr 2009.
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Fälle
Donnerstag, 10. März 2011
Ein Pyrrhussieg
Anscheinend war die Abgabe meiner Dissertation kein Grund zum Feiern...
Nachdem ich vier Monate lang nicht gewusst habe, wie es mit meiner Dissertation an der Uni Hamburg weitergehen wird, habe ich mich sehr gefreut, als der Promotionsausschuss des Fachbereiches meine damalige Zweitgutachterin als Erstgutachterin meiner Dissertation einsetzte. Dies war nicht einfach zu schaffen und wenn ich nicht dafür gekämpft hätte, hätte ich meine Promotion verloren.
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Dienstag, 1. März 2011
Über die fehlende Anonymität und andere Indiskretionen
Überall bei Beratungsstellen für Opfer sexueller Gewalt habe ich gelesen, dass man sich „anonym“ an eine solche Hilfeeinrichtung wenden könnte. In meinem Fall sah ich jedoch von dieser Anonymität nichts. Als ich zum ersten Mal bei der Kontaktstelle bei sexueller Diskriminierung und Gewalt der Universität Hamburg angerufen habe, wurde mir mitgeteilt, die Gleichstellungsbeauftragte der Universität sei die einzige Ansprechpartnerin in solchen Fällen. Ich musste sie mehrmals anrufen, bevor ich sie erreichen konnte, da ich mich nicht getraut habe, meine Telefonnummer zu hinterlassen. Wenn ich nicht so überzeugt gewesen wäre, den Vorfall mit meinem Doktorvater zu melden, hätte ich nach dem ersten oder zweiten Versuch, sie zu erreichen, aufgehört.
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