Dienstag, 12. April 2011

Chronik eines angekündigten Todes oder wie ich bei meiner Dissertation durchgefallen bin

In demselben Aufzug aus meinem Profilfoto schaue ich den zurückgelegten Weg an.

Kurz nach der Abgabe meiner Dissertation war es für mich klar, dass ich durchfallen würde. Um genau zu erzählen, wie es zu diesem absehbaren Ende gekommen ist, mache ich hier eine nicht chronologische „Chronik“ dieses angekündigten Todes, ein Titel, den ich vom berühmten Roman von Gabriel García Márquez ausleihe.

Ich bekam die Nachricht der Ablehnung der Dissertation am Donnerstag, den 31. März. Ich kann das Gefühl nicht beschreiben, das ich empfand, als ich die ersten Worte der Mitteilung („ich bedauere...“) gelesen habe. Zum Glück stand mein Mann neben mir. Im August 2010 hatte ich die Dissertation eingereicht (vgl. meinen Post Ein Pyrrhussieg). Meine Erstgutachterin wurde im Juli 2010 als solche ernannt und sie hatte mir gesagt, ich sollte die Dissertation einfach ohne vorherige Besprechung mit ihr abgeben. Da mein Stipendium bald ablaufen würde, hatte ich praktisch keine andere Wahl.

Nicht lange nach der Abgabe der Dissertation habe ich mit meiner Erstgutachterin telefoniert. Sie hat mir gesagt, sie habe bis zu diesem Zeitpunkt keine Zeile meiner Arbeit gelesen, aber in Zukunft wolle sie keinesfalls im Zusammenhang mit mir oder meiner Arbeit erwähnt werden. Sie wünsche sich nicht, dass ihr Name in meinem Lebenslauf erscheint, auch nicht in der Veröffentlichung der Dissertation oder in einer Danksagung. Daraufhin sagte sie: „Aber ich werde Ihre Dissertation mit Objektivität bewerten“. Für mich war es genau gleich wie das, was mein Doktorvater am Tag des Vorfalls sagte: „Dies wird keine Konsequenzen für deine Dissertation haben“ d.h. ich war sicher, genau das Gegenteil war gemeint.

Letzte Woche bin ich nach Hamburg geflogen, um Kopien der Gutachten zu erhalten. Beide Gutachten lagen bei der Prüfungsabteilung seit Anfang Februar vor. Mitte Februar habe ich meiner Erstgutachterin geschrieben und von ihr erfahren, dass die Prüfungskommission die Note meines „Dissertationsvorhabens“ (so hat sie es geschrieben) schon festgelegt hatte. Sie wollte mir nicht sagen, welche Note dies war – dies habe ich auch in meinem vorherigen Post über das Thema erzählt. Mit der Verwendung des Wortes „Dissertationsvorhaben“ – als ob meine Diss nicht fertig wäre – und der Verweigerung der Information war ich fast sicher, dass ich durchgefallen bin. Es hat mich besonders geärgert, dass ich kein Recht hatte, etwas was mich betrifft rechtzeitig zu erfahren. Ich habe mich gefragt: Wer profitiert, wenn diese Nachricht so lange vor mir verborgen bleibt? Falls ich bestehe, kann ich mich in Ruhe auf die Disputation vorbereiten und falls nicht, muss ich mir „nur“ mein ganzes berufliches und akademisches Fortkommen überlegen, etwas wofür ich Ruhe und Zeit brauche. Ich habe mit zwei Anwälten für Hochschulrecht gesprochen. Beide waren der Meinung, ich könnte in diesem Moment das Ergebnis der Prüfungskommission erfahren, aber ich hatte keinen Anspruch darauf, diese Information zu verlangen.

Am Montag, den 28. März gab es eine Sitzung des Promotionsausschusses. Daraufhin würde ich die Entscheidung meiner Prüfungskommission erfahren. Verzweifelt habe ich den Briefkasten und mein E-Mail-Konto immer wieder angeschaut. Ich hatte auch Pech, dass die Mitarbeiterin der Prüfungsabteilung, die mir das Ergebnis mitteilen sollte, krank war. Erst am Donnerstag, den 31. März konnte ich sie telefonisch erreichen und darauf drängen, dass sie mir die Mitteilung vorab per E-Mail schickt, weil ich einen wichtigen akademischen Termin an diesem Nachmittag hatte (der Termin ist übrigens gescheitert). Mir wurde keine Minute Leiden erspart.

Kurz vor Erhalt der schlechten Nachricht habe ich mit meiner Zweitgutachterin gesprochen. Als Erstes fragte sie mich, ob ich schon meine Note kannte. Nachdem ich verneinte, sagte sie, sie könne mir diese Information auch nicht geben. Ansonsten hätte sie „ein juristisches Problem“. Ich glaube, keine Professorin wird ein juristisches Problem haben, wenn sie einer Studentin mitteilt, dass ihre Diss bestanden hat. Da hatte ich noch ein weiteres Zeichen der kommenden schlechten Nachricht. Aber wie man sagt, stirbt die Hoffnung zuletzt. Ohne sicher zu sein, konnte ich nicht dementsprechend reagieren.

Das Gutachten der Erstgutachterin ist das abwertendste, das ich je gelesen habe, zu abwertend, um sicher über ihre Objektivität zu sein. In meiner 265-seitigen Arbeit findet sie nur drei Seiten interessant. Der Rest wird mit einer subtilen Feindlichkeit kritisiert, oft in einer Form, die ich nicht besonders sachlich und geeignet für eine Professorin finde, wo Ausdrücke wie dieser vorkommen: „Die Beobachtungen, die dabei sorgfältig aneinandergereiht werden, wiederholen sich in den Textbeispielen und machen die Lektüre nur schwer erträglich“. Aber vielleicht ist das nur eine Stilsache. Es gibt noch Professoren, die denken, sie dürfen die Studenten beleidigen, wie bspw. mein Doktorvater.

Hingegen ist das Gutachten meiner Zweitgutachterin plausibel und weist auch auf positive Aspekte meiner Arbeit hin. Ich habe keine Einwendungen zu ihren Kommentaren und kann mir eine Überarbeitung der Diss im Sinne ihrer Hinweise sehr gut vorstellen.

Wenn der Erfolg meiner Dissertation nur von meiner Leistung abhängen würde, wäre ich jetzt froh und hoffnungsvoll. Ich könnte denken: Ich werde die Diss überarbeiten, die problematischen Punkte korrigieren, weiter lernen und forschen. Aber meine Erstgutachterin hat mir ganz klar gesagt und geschrieben, dass sie nicht meine Betreuerin ist und ich keine Hilfestellung von ihr erwarten kann. Sie möchte in Zukunft nicht mehr mit mir zu tun haben. Ich bin ihr letzte Woche in Hamburg begegnet und sie hat mich nicht mal gegrüßt. Es ist offensichtlich – trotz ihrer wiederholt geäußerten „Neutralität“ –, dass sie meinen Doktorvater unterstützt und sie mich durchfallen lassen wollte. Sie kannte meine Arbeit vorher und sie hatte nie gesagt, dass sie sie so schlecht finden würde. Ansonsten hätte ich sie nicht eingereicht. Ich wollte nur wie eine Doktorandin behandelt werden und mein Recht auf Beratung in Anspruch nehmen.

Ich weiß, dass ich bei der Diss nicht wegen Faulheit durchgefallen bin. Um meine Doktorarbeit in zweieinhalb Jahren fertig zu schreiben, musste ich praktisch meine gesamten Tage widmen, auch am Wochenende. Ich verbrachte viele isolierte Stunden, die mich teilweise vom Problem mit meinem Doktorvater ablenkten.

Ich bin ruhig in dem Sinne, dass ich nichts Korruptes für diese Dissertation gemacht habe: Kein Plagiat, keine bezahlte externe Hilfe, kein Kauf gegen Sex, keine Manipulation von Gutachtern. Alles was ich geschrieben habe gehört mir: Ich hatte die Forschungsidee, ich wählte die Methodik, die Theorien und das Korpus aus; ich machte die Analysen nach meinen Kriterien und ich hatte einen theoretischen Vorschlag präsentiert. Ich machte die beste Arbeit, die ich in meinen Umständen (mit Depression, Konzentrationsschwierigkeiten, sexueller Nötigung und Strafverfahren, ohne Orientierung und Klarheit über die Bewertungskriterien) machen konnte. Auch obwohl die Gutachterinnen meine Arbeit nicht bestehen lassen haben, hat sie viel mehr wert als die Arbeiten, die ein Prädikat „summa cum laude“ trotz zahlreichen plagiierten Stellen bekommen, als diese, die von Ghostwritern geschrieben wurden und als diese, die man gegen Sex oder Geld gekauft hat.

Meine Zeit an der Uni Hamburg war die ärmste akademische Zeit meines Lebens. Ich hatte praktisch keinen wissenschaftlichen Austausch, mein Doktorvater hat mich nicht betreut, sondern die Gespräche nur benutzt, um mir zu schmeicheln, mich zu belästigen, zu stören, zu beleidigen und zu mobben (je nach seiner Absicht des Tages). Ich war nie in einem Kongress, obwohl ich in meinem Heimatland jedes Jahr an mehreren teilgenommen habe. Ich habe nichts veröffentlicht, abgesehen von ein paar Artikeln, die schon vor Beginn meines Promotionsstudiums fertig waren. Ich habe praktisch nichts von den Hamburger Professoren gelernt. Auch mit den Kommilitonen waren die Diskussionen nicht besonders produktiv, da wir so unterschiedliche Themen und Visionen hatten und jeder isoliert arbeitete. Das Beste war der Austausch mit den Studenten in den Seminaren, die ich unterrichtet habe.

Ich habe sehr gelitten, während ich an meiner Dissertation gearbeitet habe und vor allem in diesen sieben Monaten, in denen ich auf Nachrichten des Promotionsverfahrens gewartet habe. Die Annahme der Dissertation hätte dies nicht löschen können. Ich war praktisch die ganze Zeit inmitten eines Problems. In Hamburg habe ich mir den Kopf zerbrochen, als ich mir überlegt habe, was ich machen könnte, um die Nötigung durch meinen Doktorvater zu vermeiden, ob es irgendwelche Alternativen gäbe, um alles in Frieden zu lösen. Jetzt ist mir klar: Seit der sexuellen Nötigung durch meinem Doktorvater war meine Dissertation verdammt.

Von Anfang an konnte man vorhersehen, dass diese Promotion schlecht enden würde. Ich hatte nur die Hoffnung, dass trotz der zahlreichen Zeichen eines „akademischen Todes“ alles gut laufen würde.

Kommentare:

  1. Warum hast du eigentlich nicht einfach deinen Doktorvater gewechselt?

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  2. Zu Seppo:
    Ich (Bielefelderin) möchte es Dir erklären, warum man nicht einfach so den Doktorvater wechseln kann:
    In der Regel wird man das angefangene Promotionsvorhaben ja an derselben Uni weiterverolgen, und dies kann unterschiedliche Gründe haben, vielleicht, weil man gebunden ist durch die Arbeitsstelle des Mannes, man an seiner Familie hängt oder sogar dort promovieren muss, weil man dort eingeschrieben ist. Dies bedeutet, dass man zu einem anderen Doktorvater wechseln muss.

    Dieser Doktorvater oder die Doktormutter wird aus demselben Fach kommen. Der Wechsel zu einer anderen Betreuungsperson wird natürlich zu Gerede führen. Selbst wenn man intern mit dem Missbraucher klärt, dass man von ihm weg möchte, wird er das nicht akzeptieren, denn er muss Angst haben, dass die Wahrheit auffliegt.

    Man könnte eine übergeordnete Instanz um Hilfe bitten, dass man einen neuen Betreuer bräuchte, weil man mit dem alten Probleme hat, doch wie schildert man die Probleme, wenn man, wie ich es war, stellenmäßig gebunden ist?
    Wenn ich gesagt hätte, ja, also Herr X und ich verstehen uns nicht mehr, ich möchte woanders promovieren, dann hätte man gesagt, ja, bitte tun Sie das, aber die Qualifikationsstellen gehören Herrn X, dann müssen sie dort kündigen. Und dann hätte ich meine Existenzgrundlage gewechselt.

    Doch auch im Falle einer Stipendiantin ist dies schwierig, da sie vermutlich zeitlich unter Druck ist und der Professor alles tun wird, um sie bei dem neuen Kollegen schlecht zu machen: "Ach, weißt Du, ihre Diss ist so schlecht, das habe ich ihr gesagt, und deshalb wollte sie von mir weg."

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  3. @Bielefelderin: vielen Dank für Deine Erklärung.

    Ich möchte noch etwas über diese extrem komplizierte Lage des Betreuerwechsels ergänzen:

    Als Stipendiat hat man die Hände gebunden. Ein Wechsel des Betreuers, des Fachbereichs oder des Studienorts ist nur in Ausnahmefällen zulässig, wenn überhaupt. Natürlich ist sexuelle Nötigung durch den Doktorvater eine Ausnahme. Aber wenn die Uni mir nicht erlaubt zu erzählen, was mir passiert ist und sie selbst sich auch nicht an meinen Stipendiengeber wendet, gibt es keine Chance, eine Lösung zu finden.

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  4. Eine - wie ich finde - ziemlich realistische Einschätzung solcher Situationen gibt es hier, (sehr informative, private Webseite einer Missbrauchsbetroffenen), wobei es sich hier nicht um juristische Aspekte handelt, sondern um rein moralisch-menschliche:
    http://www.aufrecht.net/utu/sexuelle_ausbeutung_am_arbeitsplatz.html

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  5. Anscheinend betrifft das Thema sexuelle Gewalt an Hochschulen nicht wenige:

    http://www.spiegel.de/panorama/a-20855.html

    Merke: der Artikel ist vom 1999. Die Hochschulen haben mittelerweile bessere Frauenquoten, aber im Umgang mit Missbrauch scheint sich nicht viel getan zu haben.

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  6. Dein Beitrag ist mir sehr zu Herzen gegangen. Auch wenn ich selbst nicht sexuell belästigt wurde, kann ich deine Gefühle sehr gut nachvollziehen. Ich selbst habe im Laufe meiner Promotion (Naturwissenschaft) gelernt, wo der Hase läuft. Bei mir war es ein schleichender Prozess, aber jetzt kurz vor Ende meiner Arbeit ist es schlicht unerträglich geworden. Aufgeben will ich nicht und denen ihren Triumph über mich schenken. Missbrauch von Autorität ist kein Einzelfall. Für viele Doktoranden wird diese Zeit ihres Lebens eine einzige Qual. Aufgrund interner Streitigkeiten und unüberwindbarer Machtverhältnisse ändert sich auch bei Beschwerde nichts. Außenstehende können viele Dinge oft nicht nachvollziehen und verstehen nicht, wieso man sich nicht wehren kann und auch nicht wieso man nicht einfach aufgibt. Am Ende wird genau, wie schon beschrieben die Schuld auf den Doktoranden abgeschoben. Wie soll man etwas beweisen? Man wird nur hingestellt, als derjenige der unberechtigt seine Vorgesetzten defarmiert. Die Erkenntnis den Betreuern bis zur fertigen Dissertation hilflos ausgelifert zu sein ist schlimm. Der Alltag auf Arbeit wird zum Spießrutenlauf. Viele geben auf. In der Statistik taucht das entweder nicht auf oder der Doktorand wird als Versager hingestellt, der eben dem wissenschaftlichen Alltag von Machtmissbrauch, Lügen und Ausnutzung nicht gewachsen war. Selbstständiges Denken wird einem so schnell wie möglich abgewöhnt, man könnte ja noch bemerken, wie falsch das System ist und an der Macht einzelner kratzen. In unserem Promotionssytem läuft einiges schief und falsche Personen mit ungenügenden Kompetenzen sitzen an den obersten Stelle. Wissenschaft muss wieder etwas werden, wo Gedanken nicht unterdrückt, sondern zugelassen werden. Egal, ob sie von einem Praktikanten, Diplomanden, Laboranten oder Doktoranden kommen. Die Doktorarbeit soll wieder ein Dokument eigenständigen Denkens werden!

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  7. Vielen Dank für Deinen Kommentar, der die traurige Realität für Doktoranden schildert. Auch wenn man kein Opfer sexueller Belästigung bzw. Nötigung wird, herrscht Machtmissbrauch an Hochschulen. Die traditionelle Einzelpromotion erlaubt dies besonders, da der Betreuer praktisch der Einzige ist, der die Arbeit kennt. Nachdem man sich quält, um eine Dissertation in einem isolierenden und so wenig motivierenden Umfeld zu schreiben, handelt der Professor wie ein Kaiser – um zurück zur Metapher des römischen Zirkus zu gehen –, der den Daumen nach unten oder nach oben zeigt, je nach seinem Geschmack des Kampfs der Gladiatoren (d.h. die Doktoranden, die im wissenschaftlichen Alltag um Leistung und Anerkennung kämpfen). Es wird in Theorie selbständige Arbeit von den Doktoranden verlangt, was die Professoren als Ausrede für mangelnde Betreuung und Beratung benutzen. In der Praxis wird aber erwartet, dass die Doktoranden gleich wie die Professoren denken und nach ihrem Geschmack und ihren Lieblingstheorien arbeiten.

    Mein Studium in Deutschland hat meinen Horizont beschränkt. Ich sage dies nicht nur wegen der Ablehnung der Dissertation. Ich finde, es wäre auch ein Pyrrhussieg gewesen, wenn die Gutachterinnen die Promotion hätten bestehen lassen oder – noch schlimmer – wenn ich bei meinem Doktorvater mit der Fassade einer normalen Doktorandin geblieben wäre und eventuell auch bestanden hätte, wenn ich auf seine Erpressung eingegangen wäre.

    Es ist auch weise zu erkennen, wann man aufgeben sollte. Ich habe leider die richtigen Momente verpasst. Wenn es keine Zeichen gibt, dass die Gutachter befangen sind oder dass es ein großes und unüberwindbares Problem mit dem Betreuer gibt, würde ich auch nicht aufgeben.

    Das Promotionssystem ist definitiv falsch so wie es jetzt läuft. Ich hoffe nur, dass die Korruption und Plagiatsfälle, die jetzt öffentlich werden, der Transparenz und der Reflektion über diese Probleme dienen. Wenn man sich nicht beschwert, wie wird man erkennen, dass es ein großes Problem gibt? Natürlich sollte es nicht nur eine Person machen – eine abgelehnte Doktorandin wird nie ernst genommen –, aber es gibt viele Betroffene, die einfach vor Angst um ihr berufliches Fortkommen weiter schweigen. Wer wird der Katze die Schelle umhängen? Vielleicht können es diejenigen machen, die schon ihre Promotionen abgeschlossen (und überlebt) haben und sich jetzt an einer sicheren Stelle befinden. In diesem Fall kämpft man natürlich nicht mehr für sich selbst, sondern für die späteren Doktoranden, die von den Änderungen profitieren würden.

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