Samstag, 30. April 2011

Das Strafverfahren wurde eingestellt!

Was von einem langen und schmerzhaften Verfahren übrig bleibt...

Die Nachricht über die Einstellung des Strafverfahrens gegen meinen Doktorvater erhielt ich einen Tag nachdem ich über die Ablehnung meiner Dissertation erfahren habe. Dies war definitiv nicht meine Woche: zuerst die Tagung, dann die Ablehnung und zum Schluss die Einstellung des Verfahrens... Die Teilnahme meines Doktorvaters an dieser Tagung war eine böse Überraschung, die mich besonders aufgeregt hat. Die Ablehnung war erst absehbar, nachdem ich mit meiner Erstgutachterin nach der Abgabe der Dissertation telefoniert habe. Die Verfahrenseinstellung konnte man aber vorhersagen, bevor das Strafverfahren angefangen hat.

Samstag, 23. April 2011

Zurück zum Tatort

Blick aus dem Fenster des Tatorts

In Krimis hört man oft: Der Täter kehrt immer zum Tatort zurück. Ich dachte nicht, dies könnte wahr sein, bis ich Folgendes erfahren habe: Bald findet eine Tagung über Täter und Opfer statt. Mein ehemaliger Doktorvater wird da einen Vortrag halten. Der Veranstaltungsort befindet sich in demjenigen Gebäude, wo es im Juli 2008 zum Vorfall kam.

Dienstag, 12. April 2011

Chronik eines angekündigten Todes oder wie ich bei meiner Dissertation durchgefallen bin

In demselben Aufzug aus meinem Profilfoto schaue ich den zurückgelegten Weg an.

Kurz nach der Abgabe meiner Dissertation war es für mich klar, dass ich durchfallen würde. Um genau zu erzählen, wie es zu diesem absehbaren Ende gekommen ist, mache ich hier eine nicht chronologische „Chronik“ dieses angekündigten Todes, ein Titel, den ich vom berühmten Roman von Gabriel García Márquez ausleihe.

Freitag, 1. April 2011

Strafverfahren: Bielefeld (seit 2009) – Teil 3

Dieser Post behandelt die Proteste bezüglich der Aufhebung der Suspendierung des ehemaligen Bielefelder Dekans, gegen den ein Strafverfahren wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung einer Doktorandin läuft. Vom Verwaltungsgericht Münster wurde er bereits zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt. Die Legitimität der Proteste – vor allem der studentischen Proteste – sind aktuell ein Thema an der Universität Bielefeld und haben deswegen Aufmerksamkeit verdient. Ich berücksichtige den aktuellen Stand und habe vor, über diesen Fall weiter zu berichten, wenn es Neuigkeiten gibt.